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Manchmal scheint es eine sehr große und anstrengende Herausforderung zu sein, ein harmonisches Leben zu Leben. Viele befinden sich in einem Funktionsmodus und sind Aufgabenerfüllmaschinen, manche flüchten sich in Arbeit, lenken sich ab oder wollen ständig ein Optimum für sich herausholen und brennen dadurch aus. Leider ist es nirgendwo ein Unterrichtsfach im Lehrplan der Schulen, sondern wir müssen selbst herausfinden, wie es funktioniert. Die folgenden sieben Grundlagen können uns dabei unterstützen, ein harmonisches Leben leben zu können.
Sie sind sehr einfach, wenn man sie bewusst integriert – und es ist nicht leicht, sie ständig präsent zu haben in unserer westlich-konditionierten Lebensweise:

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anchmal scheint es eine sehr große und anstrengende Herausforderung zu sein, ein harmonisches Leben zu Leben. Viele befinden sich in einem Funktionsmodus und sind Aufgabenerfüllmaschinen, manche flüchten sich in Arbeit, lenken sich ab oder wollen ständig ein Optimum für sich herausholen und brennen dadurch aus. Leider ist es nirgendwo ein Unterrichtsfach im Lehrplan der Schulen, sondern wir müssen selbst herausfinden, wie es funktioniert. Die folgenden sieben Grundlagen können uns dabei unterstützen, ein harmonisches Leben leben zu können. Sie sind sehr einfach, wenn man sie bewusst integriert – und es ist nicht leicht, sie ständig präsent zu haben in unserer westlich-konditionierten Lebensweise:

1. Die Welt ist das wofür Du sie hältst.

Dies für uns selbst zu akzeptieren ist leicht. Allerdings sind wir nicht alleine, sondern teilen uns die Erde mit etwa 8 Milliarden anderen Menschen für die genau das Gleiche gilt. Ob’s uns passt oder nicht: es gibt nicht eine Erde sondern gut 8 Milliarden Erden, denn jeder sieht sie anders, erfährt sie anders, verhält sich anders. Meines Wissens nach, gibts kein vollkommen synchrones Mindset und folglich auch Verhalten von Menschen. Es gibt Annäherungen und Schnittmengen, nicht aber vollständige Gleichheit. Wir sind eben lauter Individuen. Dies akzeptieren zu können erleichtert schon ungemein.

Noch mehr erleichtert es uns, wenn wir wissen, dass wir unser Mindset, unsere Sichtweise und damit auch unser Verhalten verändern können. Das Leben so wie wir es jetzt erfahren ist das Ergebnis aus Gewohnheiten, die wir bewusst oder auch unbewusst entwickelt haben. Wenn wir etwas anderes wollen müssen wir beginnen, anders zu denken, andere Sichtweisen zulassen, anders zu fühlen, anders zu handeln und letztendlich andere Gewohnheiten zu entwickeln. Dann ist die Welt und das Erleben auch ein anderes. Nimmt man dann noch die Achtsamkeit mit ins Boot, kann man dann sagen, die Welt ist das wofür man sie hält und man kann sie verändern, indem man seine eigene Sichtweise und Blickrichtung verändert. Das bringt eine andere Wahrheit zutage, die genauso wenig falsch ist wie die vorherige Wahrheit.

2. Es gibt keine Grenzen.

Den Ausspruch „Glaube versetzt Berge“ haben wir mit ziemlicher Sicherheit schon mal gehört. Ob das stimmt, weiß ich nicht, aber die inneren und gedanklichen Berge und Begrenzungen sind reine Illusion, die wir uns selbst erschaffen haben. Und gleichzeitig scheinen sie sehr mächtig und bestimmend in unserem Leben. Ja oftmals scheinen diese Grenzen aus Normen, Verboten, Verhaltensmustern unüberwindbar und selbst das ist ein Trugschluss. In Wahrheit sind wir frei und unser Bewusstsein ist grenzenlos.

„Ich kann nicht….ich darf nicht….ich muss….“ steht oftmals vollkommen konträr unseren geheimsten Wünschen und Sehnsüchten gegenüber und wenn wir es schaffen, unsere eigenen Begrenzungen aus Glaubenssätze, unbewussten Überzeugungen und antrainierten Mustern zu überwinden bzw loszulassen, erwartet uns ein Leben voller Überraschungen und Freude. Dann sind Grenzen nur noch in der physischen Erscheinung vorhanden und auch notwendig.

3. Energie folgt der Aufmerksamkeit.

Für ein harmonisches Leben ist es wichtig, dass man sich jedem Moment dessen bewusst ist, wie man denkt, handelt, agiert, lebt bzw. was wir mit Aufmerksamkeit und damit mit Energie versehen. Unser jetziges Leben ist das Ergebnis von dem, was wir mit Aufmerksamkeit und Energie versehen haben. Oftmals ist uns das nicht bewusst, denn es sind Gewohnheiten für uns geworden, wie und was wir das alltägliche Wunder erleben und uns ist auch nicht mehr bewusst, dass wir das verändern können indem wir mehr Aufmerksamkeit, Achtsamkeit und Bewusstheit in das erlebte legen oder uns einfach nur vorstellen, was die beste und idealste Bild von dem was und wie wir alles erleben zu haben. In dem Wissen, dass es eine höhere Weisheit gibt, die nur das Beste für sich selbst und für uns will.

Das sollten wir mit jeder Zelle ausstrahlen und dementsprechend auch leben, denn das was wir in die Welt hinausgeben, kommt irgendwann zu uns zurück. In der Bibel ist es als das Gebot der Nächstenliebe bekannt (das wichtigste Gebot für Jesus), in den östlichen Religionen wird da von Karma gesprochen, in spirituellen Kreisen nennt man das Gesetz der Resonanz oder auch Schöpferkraft und in der Psychologie spricht man von selbsterfüllenden Prophezeiungen bzw. vom Pygmalion- und vom Rosenthal-Effekt, der (sehr eingegrenzt beschrieben) nachweist, dass eine positive Grundhaltung auch positive Auswirkungen und Ergebnisse liefert.

Bei diesem Grundsatz spielen auch Ziele eine wichtige Rolle. Jedes Ziel, jede Sehnsucht hat die Möglichkeit in Erfüllung zu gehen, wenn man ihm/ihr Energie und Aufmerksamkeit schenkt, dadurch ins Tun und handeln kommt und das Ziel fokussiert, das man erreichen will.

4. Jetzt ist der Augenblick der Kraft.

Einer der berühmtesten spirituellen Lehrer – E. Tolle – hat auf diesen Satz seine ganze Lehre aufgebaut. The Power of now wurde millionenfach verkauft und es ist eine Tatsache, dass wir nur einen einzigen Moment haben, in dem wir Leben, Handeln, Entscheiden können: Jetzt. Nur unser Verstand zieht uns in die Zukunft oder hält uns in der Vergangenheit fest und wenn er – ich betrachte den Verstand jetzt mal als eigenständiges Wesen – zu viel Macht erhält steuert er uns und wir verpassen den jetzigen Moment. Natürlich machten wir eine Menge Erfahrungen und wir werden noch viele Erfahrungen machen – gute, richtig gute oder auch weniger gute. All das prägt uns und macht uns zu dem, der wir jetzt sind. Allerdings erfahren wir die Auswirkungen davon auch wiederum …. Jetzt.

Dieser Grundsatz hat auch viel mit Angst, Schuld und Scham zu tun, denn diese drei (und noch ein paar mehr) uns blockierenden Gefühle sind Ergebnisse aus vergangenen Erfahrungen oder – wie bei Angst – Erwartungen für die Zukunft. Schaffen wir es wirklich und vollständig im Hier und Jetzt zu sein, steht uns die Vollkommenheit an Kraft und Energie zur Verfügung.

5. Leben heißt glücklich sein mit …

Ja womit denn? Mit dem was ist? Mit dem was sein soll? Weiß ich überhaupt was mich glücklich macht – oder sagt mir das die Werbung, der Partner, der Freund/die Freundin, die Familie, der Job??? Eine Frage sollte man sich täglich stellen: Was macht mich glücklich? Und dann danach handeln. Es ist unser Geburtsrecht glücklich zu sein. Das hat nichts mit Egoismus zu tun. Je mehr wir das Glück in unserem Leben installieren, um so mehr strahlen wir es auch aus und sind somit eine Keimzelle für Glück. Wobei wir Glück oft mit Euphorie verwechseln und den vielen kleinen Dingen im Alltag kaum mehr Beachtung schenken. Oder wann hast Du das letzte Mal es wirklich ganz bewusst es als Glück wahrgenommen, dass Du morgens aufgewacht bist in einen neuen Lebenstag voller Glücks-Möglichkeiten? Kleine Dinge, die in der Summe viel mehr Glück in unseren Tag bringen, als die unglücklichen Sachen. Und wenn man es mit etwas Entfernung betrachten kann: ist es nicht oft so, dass vermeintliches Unglück in Wirklichkeit ein Wink des Schicksals war oder uns zu einem ungeahnten Glück verholfen hat. Es gibt keinen Gott der uns bestraft, wenn wir Tod sind. Aber es gibt einen Gott der will, dass wir soviel Glück wie möglich erleben (können). Wenn wir uns dafür entscheiden.

Eines aber sollten wir nicht vergessen: der Auslöser von Glück ist unterschiedlich. Was uns glücklich macht, muss nicht zwangsläufig andere glücklich machen. Es kann nur eine Inspiration für andere sein, dass sie selbst herausfinden was sie glücklich macht bzw. was sie lieben.

Und wie sieht es mit folgendem Satz aus: Leben heißt glücklich sein mit….uns selbst? Können wir uns so annehmen wie und was wir sind, was uns zu dem gemacht hat wie und was wir sind? Es ist ein Geschenk, dass wir jeden Tag neu erleben dürfen als der, der wir sind. Nur uns selbst haben wir immer mit dabei und uns selbst können wir nicht aus dem Weg gehen. Eine weise Entscheidung wäre dann logischerweise, dass wir mit uns selbst glücklich sind.

6. Alle Kraft kommt aus mir/von innen.

Ich, und nur ich allein habe die Kraft etwas zu verändern. Niemand anderes kann mich heilen, unterstützen, glücklich oder unglücklich machen, steuern, manipulieren etc. wenn ich es nicht zulasse. Dieser Satz ist ziemlich radikal, wenn man ihn tief in sich aufnimmt, denn es ist Selbstermächtigung par excellence. Wenn mir klar ist, dass in mir die Quelle aller Kraft liegt, dann wird es unmöglich jemand anderes für das eigene Leben verantwortlich machen zu können oder irgendeinem Umstand die Schuld zuschieben zu können. Man ist dann dazu angehalten, die Verantwortung für sich selbst und allem was man macht zu übernehmen und die Konsequenzen daraus zu tragen. Das ist zwar anfangs oft ungewohnt und unbequem, es ordnet aber unser Leben und führt langfristig zu einem erfüllten und harmonischen Leben. Wir können uns dazu entscheiden und unsere Kraft dafür einsetzen. Oder auch nicht, das aber auch eine Entscheidung ist die wir treffen.

7. Wirksamkeit ist das Maß der Wahrheit.

Es gibt unendlich viele Möglichkeiten. Für alles und wir können und dürfen alles ausprobieren. Wir sind es allerdings gewohnt unser Leben zu standardisieren und berauben uns damit der Vielfalt. Zu oft geben wir auf, wenn etwas nicht gleich beim ersten Mal funktioniert so wie wir es uns vorstellen – oder andere es uns vorgeben. Wir fühlen uns dadurch wie Versager und werden lieber mutlos anstatt dahingehend motiviert, etwas anderes auszuprobieren. Oft halten uns die angelernten und anerzogenen Glaubenssätze und Überzeugungen klein und hindern uns an Veränderungen von Denk- und Handlungsweisen, das wiederum notwendig ist für eine wirksame Lösung. Wirksamkeit ist auch ein Grundbedürfnis von uns Menschen. Jeder möchte doch Spuren hinterlassen, beseelt sein von dem was man macht und am Ende des Lebens sagen können „Ja, ich habe wirklich gelebt und geliebt.“.

Wir leben in einer Zeit voller Herausforderungen und die Aufgaben, Verpflichtungen, Anforderungen werden täglich größer. Sehr oft vergessen wir uns dabei selbst und es scheint, dass uns die Zeit durch die Finger rinnt wie loser, feiner Sand. Es wird Zeit, dass wir die Kraft wieder zu uns zurückholen. Den ersten Schritt dazu können wir gehen, indem wir diese sieben – aus dem Huna stammenden – Sätze zu unserem Mantra machen und sie täglich bewusst auf uns wirken lassen. Dann sind auch Wunder möglich…

Mahalo! Heinz

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