Seminar HAKA

HAKA - ein ritueller Tanz - ist für die Maori neben dem expressiven Ausdruck von Kraft und Leidenschaft auch Teil ihrer Identität. Er verweist immer auch auf unseren Ursprung und unsere innere Werte zurück. Indem wir unseren Gefühlen/Emotionen freien Lauf lassen und unseren Körper spüren werden wir innerlich und äußerlich stärker. Wir lernen unsere Emotionen besser einzuschätzen und finden zu Entspannung, Ruhe, Kraft und Selbstbewusstsein. Unser Geist öffnet sich einfacher für Neues.

Der Tanz des HAKA beansprucht alle Körperteile, die jeweils zum „Instrument“ werden. Hände, Arme, Beine, Füße, die Stimme, die Augen, selbst die Zunge werden zu einer harmonischen Einheit. Menschen haben mit HAKA die Möglichkeit, Ihre Gefühle durch Bewegung und Laute auszudrücken: Mut, Ärger, Freude, Angst, Entschlossenheit oder Kraft werden zu expressiven Elementen im Tanz.

HAKA-Meister Henare Teowai vom Maori-Stamm Ngati Porou reduziert den Tanz auf eine wesentliche Aussage: „KIA KORERO TE KATOA O TE TINANA!“

Auf Deutsch: „Der gesamte Körper soll sprechen!“

Dadurch wird die in uns angelegte Energie freigesetzt und kann für die persönliche Entwicklung genutzt werden.

„Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter. Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.“

(Albert Schweitzer)

Welche Wirkung kann der HAKA haben?

  • Man spürt eine starke innere Energie: Während des Tanzes werden wir uns im besten Fall körperlich verausgaben. So lernen wir den Körper wieder zu spüren und sind somit ganz bei uns selbst. Dadurch schöpfen wir neue Kraft.
  • Man wird innerlich und äußerlich stärker: Der HAKA stärkt uns im Inneren und gleichzeitig auch die Muskeln und den gesamten Bewegungsapparat.
  • Man schläft erholsamer: Wird HAKA immer wieder geübt, wirkt sich die positive Energie auch auf den Schlaf aus, der tiefer und erholsamer wird. Nach dem Aufwachen profitieren wir so von neuer Kraft und Energie für den Tag.
  • Man kann loslassen: Wenn wir die Emotionen beim HAKA freien Lauf lassen, können sich dadurch Ängste, Blockaden oder Anspannungen lösen. Wir schaffen dadurch neue Ruhe und Entspannung im beruflichen sowie im privaten Alltag.
  • Man kann die eigenen Emotionen besser steuern: Gerade, weil wir beim HAKA die Gefühle frei lassen, werden wir später nicht mehr von diesen überrollt. Man kann die eigenen Emotionen dann besser einschätzen und kontrollieren. Negative Gefühle wie Angst oder Wut bekommen beim HAKA „ein Gesicht“ und verlieren so ihren Schrecken.
  • Man erlangt Ruhe: Durch den meditativen Gesang sowie das Ausstoßen ganz unterschiedlicher Laute beim HAKA kann der Geist entspannen und kommt zur Ruhe. Gleichzeitig öffnet sich der Geist einfacher für Neues.
  • Man steht stabiler und selbstbewusster im Leben: Mit dem HAKA entsteht eine Verbindung zur eigenen Kraft und Lebensenergie. Das strahlt man dann auch aus und entwickeln eine authentische, präsente, fokussierte und charismatische Haltung.

HAKA - auch als Teambuilding und Gruppenerlebnis

In den meisten Fällen sind Kreativität, Erfolg und Schaffenskraft eines Kollektivs größer, d.h. im Team oder in der Gruppe ist eine deutlich höhere Wirksamkeit gegeben. Der HAKA ist für solche Coachingprozesse geradezu prädestiniert, weil er unsere Energie ins Fließen bringt, weil er die Kraft des Einzelnen stärkt und den Zusammenhalt sowie die Effektivität von Gruppen und von Teams wachsen lässt. Das intensive Gruppenerlebnis kann z.B. dabei helfen, Probleme innerhalb von Teams zu lösen und den Zusammenhalt in der Gruppe zu stärken. Für Unternehmen und für jeden einzelnen ist diese positive Gruppenerfahrung von Vorteil. Alle Teilnehmer können danach mit neuer innerer Stärke und dem Vertrauen auf das Gegenüber in den beruflichen Alltag zurückkehren.